Coaching mit Hypnose und EMDR

 


Infos & Allgemeines zum Thema


Coaching ist Begleitung für ganz normale Menschen mit ihren ganz normalen Anliegen, Wünschen, Problemen, Knackpunkten. Ein Coach begegnet dem Klienten auf Augenhöhe, arbeitet interaktiv und klientenzentriert, lässt die Verantwortung beim Klienten, regt an und hinterfragt, gibt Anregungen, aber keine Anweisungen, macht unabhängig und stärkt die eigene Kompetenz.


Meine bevorzugten Coaching-Tools sind Hypnose und EMDR.


Hypnose arbeitet mit der Vorstellungskraft. In leichter bis mittlerer Trance ist der Zugang hierzu sehr erleichtert - und was ich mir vorstellen kann, kann Realität werden. Das Gehirn unterscheidet nicht allzu sehr zwischen „echt“ Erlebtem und in Gedanken Erlebtem, wenn das Erleben intensiv ist. Die Arbeit mit inneren Bildern, mit Gefühlen und inneren Ressourcen geschieht immer aus eigener Kraft und Quelle - ohne unerwünschte, aufgezwungene Manipulation von außen.


EMDR bedeutet „Eye Movement Desensitization and Reprocessing“, auf deutsch „Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegungen“. Um Verarbeitungs- und Lösungsprozesse anzuregen und rasch zu ermöglichen, werden hier Augenbewegungen angeleitet, die denen beim REM-Schlaf ähneln. Auf noch nicht ganz geklärten Wegen ermöglicht die bilaterale Stimulation eine effektive Verarbeitung von belastenden Erfahrungen, Gefühlen und Vorstellungen.


EMDR wurde zur Therapie von Traumata und Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) entwickelt und ist eine der erfolgreichsten Methoden auf diesem Gebiet. Die Technik lässt sich aber auch hervorragend bei Coaching-Themen und Alltagsproblemen/-belastungen einsetzen. Was im Großen wirkt, wirkt auch im Kleinen. Wochen-, monatelanges Grübeln und Gedankenkreisen oder Vermeiden bestimmter Situationen, Herausforderungen, anstehender Aufgaben kann mit wenigen Sitzungen ersetzt bzw. beendet werden.


Coaching und/oder Therapie? Coaching richtet sich an gesunde Menschen, die eigentlich mit beiden Beinen fest im Leben stehen und lediglich Begleitung, Feedback und/oder Reflexion suchen. Sie könnten mit ihrem Problem leben oder ihr Problem auch selbst lösen, möchten den Prozess aber beschleunigen, einen geschützten Rahmen dafür haben oder sich von jemandem begleiten lassen. Eine Therapie wird dann nötig, wenn jemand allein mit seinen Problemen nicht fertig wird, im Leben nur schwer oder nicht mehr zurecht kommt und Hilfe braucht, und wenn es um die Behandlung von Störungen mit Krankheitswert geht.


Da ich nicht über eine Heilerlaubnis verfüge, behalte ich mir aus eigenem Interesse und im Interesse meiner Klienten vor, ein Coaching abzubrechen oder abzulehnen, wenn mir eine therapeutische Behandlung geeigneter oder angebracht erscheint. Wer bereits therapeutisch behandelt wird, darf selbstverständlich auch eine Selbstentspannungsmethode erlernen oder andere, normale Probleme mit Hilfe eines Coaches lösen. Wenn du dir nicht sicher bist, ob ein Coaching für dich in Frage kommt, frag einfach nach! Letztlich liegt es aber in der Verantwortung des Einzelnen und in seiner Entscheidungsfreiheit.



Mögliche Coaching-Themen:


  1. Erfahrungen verarbeiten und (neu) einsortieren

  2. mit neuen Lebenssituationen zurecht kommen

  3. Veränderungen gelassener entgegensehen oder hinnehmen

  4. (Weiter)Entwicklung sozialer und persönlicher Fähigkeiten

  5. gesunder Umgang mit eigenen Bedürfnissen und denen anderer

  6. persönliche oder berufliche Ziele festlegen und erreichen

  7. eigene Werte reflektieren

  8. Einschränkungen im Denken und im Selbstwert beseitigen

  9. Souveränität und Selbstvertrauen wachsen lassen

  10. Motivation aufbauen und stärken

  11. wieder Nichtraucher werden



Grundthema bzw. Ziel ist, über das Coaching selbst aktiv und kreativ zu werden, mehr Lebensfreude und Zufriedenheit zu gewinnen und das Leben nach persönlichen Bedürfnissen zu gestalten.