Trauma-Coaching mit EMDR in Hamburg nach der Geburt, nach Geburtstrauma, nach belastenden Situationen

 


Zunächst einmal: Den Begriff Trauma fasse ich sehr weit. Ich meine damit nicht nur die Katastrophen, sondern auch all die kleinen bis mittleren und alltäglichen Verletzungen, die mitunter auch lange brauchen, um zu verheilen, oder Wochen, Monate, Jahre, Jahrzehnte belasten, vor allem, wenn sie versteckt und/oder nicht gesehen und beachtet werden.


Und um genau diese Wunden kümmern wir uns gemeinsam beim TraumaCoaching; um wunden Punkte, die da sind, die Beachtung, Fürsorge und ein gesundes Heilklima brauchen, die aber nicht therapiebedürftig sind. Im übertragenen Sinne geht es um die Wunden des Alltags, um die Wunden, die nicht genäht oder geklebt, gespült oder operiert werden müssen.


Aber auch Themen wie Überforderung, Angst, übergroßen Sorgen etc. können hier unterkommen.


Es sind zum Beispiel


  1. unschöne Geburtserfahrungen

  2. stressige, anstrengende Schwangerschaft

  3. Angst vor der Geburt (als ganzes oder in Teilen)

  4. (Angst vor) Frühgeburt

  5. Sorge um ein krankes oder behindertes (ungeborenes) Baby

  6. Frühes Verwaisen als Eltern

  7. Baby auf der Intensivstation

  8. belastende Situationen, die das Muttersein mit sich bringt

  9. Überforderung mit der neuen Situation

  10. Auseinanderklaffen von Wunsch und Wirklichkeit

  11. Ausbleibendes Glück, fehlendes Bonding

  12. Entscheidungen, die im Nachhinein belasten (z.B. der Abbruch einer Schwangerschaft)

  13. unversorgte Belastungen und Bedürfnisse aus der eigenen Kindheit

  14. Sorge, dem Kind nicht gerecht zu werden

  15. Eltern, aber kaum noch Paar

  16. u.v.m.



EMDR kann man auch erklären mit:


Manchmal erleben wir im Leben Dinge, die wir nicht einfach schlucken und verdauen können - sie sind zu groß, zu viel auf einmal, kommen mit zu viel Wucht, überrollen uns. Diese Erlebnisse bleiben erstmal stecken. Manchmal werden sie mit der Zeit verarbeitet, manchmal nicht. Manche Brocken drücken durchgehend, manche merkt man nur in bestimmten Situationen („Trigger“).


Um das Gehirn in die Lage zu versetzen, auch die „dicken Brocken“ auf dem ganz normalen Wege zu verarbeiten, nutzen wir EMDR, die bilaterale Stimulation. Im bildlichen Sinne schaffen wir die richtigen Umstände, gegen dem Gehirn und Körper Gelegenheit, seine Arbeit anzufangen und zum Ende zu führen, zerteilen den Brocken in Häppchen, die geschluckt und verdaut werden können - oder schaffen mehr Weite für die größeren Bocken.


Das geht im Coaching und mit Coaching-Themen in der Regel recht schnell und mit wenigen Sitzungen. Und es geschieht im Hintergrund, das Gehirn arbeitet recht autonom, manchmal kann man es fast rauschen und rattern hören - es erfordert von dir nur Offenheit und Bereitschaft und den Wunsch zur Veränderung.







EMDR steht für Eye Movement Desensitization and Reprocessing

Desensibilisierung und Aufarbeitung durch Augenbewegung


Die bilaterale Stimulierung versetzt das Gehirn in einen Zustand, in dem

Liegengebliebenes, Belastendes, Bedrohliches, Stress, Ängste, Bedenken,

ungesunde Hemmungen u.v.m. be- und verarbeitet werden können

  1. - am Verstand vorbei, ohne Grübeleien, ohne von Gefühlen überschwemmt zu werden.


Die Arbeit passiert im Gehirn, im Hintergrund.




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